Disney Plus auf Tesla: Streamen im Stand

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Für Familien, die viel Zeit im Auto verbringen, macht Disney Plus auf Tesla aus jedem Ladestopp eine willkommene Ablenkung, und in den meisten Regionen ist die App bereits fest im Fahrzeug integriert. Es braucht keinen zusätzlichen Adapter und keine komplizierte Einrichtung, nur eine App im Entertainment-Menü des Autos und die eine universelle Regel: Video läuft ausschließlich im Stand.

Disney+ in Tesla Theater

Tesla Theater ist die Sammlung von Video-Apps im Fahrzeug, und in vielen Märkten gehört Disney+ dazu, direkt neben Netflix, YouTube, Hulu und den anderen. Ob die App auftaucht, hängt von der Region und der Softwareversion ab, sie ist also verbreitet, aber nicht überall garantiert. Wo sie vorhanden ist, verhält sie sich wie die Disney+ App auf einem Smart-TV: eine Vollbildoberfläche auf dem zentralen Display, die eigenen Profile und der komplette Katalog von Disney, Pixar, Marvel und Star Wars.

So richtet man sie ein

Die Einrichtung dauert nur eine Minute. Bei geparktem Fahrzeug tippt man auf das Symbol Entertainment im zentralen Display und öffnet Tesla Theater. Ist Disney+ verfügbar, erscheint es in der App-Liste. Auswählen und mit dem bestehenden Abo anmelden. Es lohnt sich, die Anmeldedaten zu speichern, damit man nicht jedes Mal mit der Bildschirmtastatur kämpfen muss. Man braucht eine Internetverbindung, entweder über das heimische oder ein öffentliches Wi-Fi oder über die Premium Connectivity des Fahrzeugs, wobei Wi-Fi das zuverlässigste Bild liefert.

Die Regel: nur im Stand

Die Regel, die für alle Videofunktionen bei Tesla gilt, greift auch hier: Disney+ läuft nur, wenn das Fahrzeug in Parkstellung steht. Startet man einen Film im Stand, läuft er, wechselt man in den Fahrmodus, stoppt er sofort. Da die App auf dem zentralen Display läuft, betrifft das auch die Mitfahrer, nicht nur den Fahrer. Bei einem Familien-Roadtrip bedeutet das, einen Film rund um einen Supercharger-Stopp oder eine längere Pause zu planen, statt zu erwarten, dass er während einer Fahretappe läuft, was sich in der Praxis ohnehin gut mit den Stopps deckt, die ein Elektroauto sowieso macht.

Wenn Disney+ fehlt

Nicht jede Kombination aus Region und Softwareversion bringt die App mit, und falls die eigene nicht dazugehört, gibt es zwei Alternativen. Der Browser des Fahrzeugs erreicht manchmal die Disney+ Website, allerdings ist die Wiedergabe im Browser nicht zuverlässig. Der verlässlichere Weg ist TaaDa: Es bringt die vollständige Android-App von Disney+ über Android Auto auf den Bildschirm und nutzt dabei die Verbindung des Smartphones statt der des Fahrzeugs. So lässt sich eine fehlende App aufs Armaturenbrett holen, ohne darauf zu warten, dass Tesla sie im eigenen Markt nachreicht.

Nur Streaming, also die Verbindung einplanen

Ein wichtiger Punkt: Tesla Theater streamt, ohne Downloads, es gibt also keine Offline-Bibliothek als Rückfalloption. Damit wird die Verbindung zum entscheidenden Faktor. Über heimisches oder öffentliches Wi-Fi läuft ein Film einwandfrei, während er bei schwachem Mobilfunksignal ruckeln oder in schlechterer Qualität laufen kann. Wer für die Kinder auf einem Roadtrip einen Film einplant, sollte ihn sicherheitshalber an einem Supercharger oder einem Stopp mit gutem Empfang starten, statt auf Netzabdeckung mitten im Nirgendwo zu hoffen. Die gute Nachricht: Disney+ Profile werden übernommen, das Kinderprofil samt Kindersicherung funktioniert also genauso wie zuhause, und die Reihe Weiterschauen setzt genau dort an, wo man im Wohnzimmer aufgehört hat. Ein wenig Planung, wo eine gute Verbindung besteht, reicht aus, um einen halb geladenen Film und enttäuschte Kinder auf der Rückbank zu vermeiden.

Ein gemütlicher Kinoabend im Auto

Läuft der Film erst einmal, wird das Auto überraschend schnell zum kleinen Kino. Camp Mode hält die Innentemperatur konstant, während man schaut, sodass eine winterliche Nachmittagsvorstellung oder ein Sommerabend über die gesamte Filmlänge angenehm bleibt. Der Stromverbrauch ist gering, etwa 1 bis 2 Prozent pro Stunde bei laufender Klimatisierung, und wer an einem Ladepunkt parkt, spart sich selbst diesen kleinen Verbrauch. Sitze zurücklehnen, Innenraum abdunkeln, und aus einem Supercharger-Stopp wird eine wirklich angenehme Pause statt verlorener Zeit. Mit einem vorab ausgewählten Film und angeschlossenem Fahrzeug vergehen dreißig Minuten Ladezeit wie der Auftakt zu etwas, das die ganze Familie tatsächlich gerne sieht.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es Disney Plus auf Tesla?
In vielen Regionen ja. Disney+ taucht in Tesla Theater auf, dem integrierten Video-App-Menü des Fahrzeugs, direkt neben Netflix, YouTube und anderen. Die Verfügbarkeit hängt von der Region und der Softwareversion ab, deshalb ist die App bei vielen Besitzern vorhanden, aber nicht überall garantiert. Man meldet sich mit dem bestehenden Abo an und schaut im Stand auf dem zentralen Display.
Wie richte ich Disney Plus in meinem Tesla ein?
Fahrzeug parken, im zentralen Display das Menü Entertainment öffnen und Tesla Theater auswählen. Ist Disney+ in der eigenen Region verfügbar, erscheint es in der Liste. Antippen und mit dem eigenen Konto anmelden. Wer die Zugangsdaten speichert, muss sie beim nächsten Mal nicht erneut über die Bildschirmtastatur eintippen. Eine Verbindung über Wi-Fi oder Premium Connectivity ist erforderlich.
Können Mitfahrer Disney Plus schauen, während der Tesla fährt?
Nein. Wie alle Apps in Tesla Theater läuft Disney+ nur, wenn das Fahrzeug in Parkstellung steht, und das Video stoppt, sobald man in den Fahrmodus wechselt. Das gilt für jeden Sitzplatz, da die App auf dem zentralen Display läuft. Bei einem Roadtrip mit Kindern sollte man das Schauen also rund um Ladestopps und Pausen planen, nicht während der Fahrt selbst.
Was, wenn Disney Plus nicht in meinem Tesla Theater erscheint?
Fehlt die Disney+ App in der eigenen Region oder Softwareversion, gibt es zwei Wege. Der Browser des Fahrzeugs erreicht die Website mit wechselhaftem Ergebnis, oder man nutzt über TaaDa die vollständige Android-Version von Disney+ per Android Auto, die über die Verbindung des Smartphones auf den Bildschirm gebracht wird. Beides sind Umwege für eine fehlende integrierte App.