CarPlay bei Tesla: geht das, und was nutzt man stattdessen

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4,5/5 bei Google Play

Wer sich nach dem Kauf eines Tesla aus reiner Gewohnheit nach dem iPhone-Kabel greift, kennt die Antwort schon: CarPlay bei Tesla gibt es nicht. Weder beim Model 3 noch beim Model Y, weder beim Model S noch beim Model X. Es ist eine der meistgestellten Tesla-Fragen überhaupt, und die ehrliche Antwort fällt kurz aus. Spannend wird es erst danach. Dieser Ratgeber erklärt, warum CarPlay fehlt, was iPhone-Besitzer realistisch tun können und warum Android-Nutzer klar im Vorteil sind.

Hat Tesla CarPlay? Nein, und das ist der Grund

Tesla hat Apple CarPlay oder Android Auto nie unterstützt. Das ist kein Versäumnis und auch kein Feature, das demnächst nachgereicht wird, sondern eine bewusste Entscheidung. Tesla baut die gesamte Kabine um einen großen Touchscreen herum, auf dem eigene Software, eigene Karten, ein eigener Medienplayer und ein eigenes Sprachsystem laufen. Würde Tesla Apple einen Teil dieses Bildschirms überlassen, gäbe man damit auch Kontrolle über Oberfläche, Daten und Update-Prozess ab.

Während so gut wie jeder andere Autohersteller CarPlay schon vor Jahren eingeführt hat, ist Tesla den umgekehrten Weg gegangen und hat konsequent auf das eigene System gesetzt. Es gibt weder einen Port noch einen Schalter noch eine offizielle App, die daran etwas ändert.

Was iPhone-Besitzer tatsächlich tun können

Ehrlichkeit gegenüber iPhone-Nutzern ist hier wichtig: Echtes CarPlay auf einem Tesla lässt sich nicht nachrüsten. Was bleibt, ist deutlich eingeschränkter:

  • Bluetooth-Audio überträgt Musik und Podcasts an die Lautsprecher, allerdings ohne richtige App-Oberfläche auf dem Bildschirm und mit umständlicher Bedienung.
  • Der Tesla-Browser öffnet Web-Versionen einiger Dienste, was sich während der Fahrt fummelig bedienen lässt.
  • Anrufe und Nachrichten laufen über Bluetooth durchs Auto, ungefähr so wie bei einem älteren Fahrzeug.

Mehr ist für das iPhone aktuell nicht drin. Audio und Telefonie funktionieren, aber das CarPlay-Dashboard ist das nicht, und keine derzeit verfügbare Software bildet ein vollständiges CarPlay-Layout auf einem Tesla-Bildschirm zuverlässig nach.

Android-Nutzer bekommen die echte Alternative

Hier dreht sich die Geschichte um. Wer ein Android-Smartphone dabei hat, braucht CarPlay gar nicht erst, denn Android Auto bietet dieselbe Idee: die eigenen Apps auf dem Autobildschirm, fürs Fahren aufbereitet.

TaaDa macht genau das bei Tesla möglich, per Software statt per Hardware. Die App läuft auf dem Android-Smartphone, das Auto nutzt die Verbindung des Telefons, und der Tesla-Browser lädt TaaDa und verwandelt sich in die Anzeige für eine vollwertige Android-Auto-Oberfläche. Auf diesem Bildschirm stehen zur Verfügung:

  • Navigation über Waze oder Google Maps, mit Live-Verkehr und Warnungen vor Blitzern.
  • Musik und Podcasts von Spotify, Apple Music, SoundCloud und weiteren Diensten, als echte Apps mit Cover-Anzeige.
  • Nachrichten und Anrufe über WhatsApp, Signal und die Telefon-App, freihändig mit Google Assistant.

Keine Kabel, kein Dongle, und die Einrichtung dauert nur wenige Minuten. Alles, was CarPlay geleistet hätte, leistet Android Auto über TaaDa in der Android-Variante, auf dem Bildschirm, den das Auto ohnehin schon mitbringt.

CarPlay gegen Android Auto bei Tesla: die Praxis

Oft wird das als Duell CarPlay gegen Android Auto dargestellt, dabei ist die eigentliche Frage bei Tesla viel einfacher: Welches Smartphone hat man in der Tasche. Nativ unterstützt wird keines von beiden. iPhone-Besitzer stoßen an die Grenze von Bluetooth und Browser. Android-Besitzer kommen mit TaaDa bis zu einem vollwertigen, vernetzten Dashboard. Wer die Wahl des Smartphones auch mit Blick auf den eigenen Tesla trifft, sollte diesen Unterschied kennen.

Fazit

CarPlay bei Tesla gibt es nicht und wird auch nicht kommen. Apple-Nutzer bleiben auf Bluetooth-Audio und den Browser beschränkt. Android-Nutzer haben mit Android Auto und TaaDa einen echten Weg zu demselben vernetzten Erlebnis, ganz ohne zusätzliche Hardware. Wer ein Android-Smartphone besitzt, muss das fehlende CarPlay nicht als Problem betrachten, sondern als guten Grund, TaaDa einzurichten und mehr zu bekommen, als CarPlay je geboten hätte. Die weiteren Ratgeber dieser Rubrik zeigen, welche App als Nächstes eingerichtet werden kann, sobald Android Auto läuft.

Häufig gestellte Fragen

Hat Tesla CarPlay?
Nein. Kein Tesla-Modell wird mit Apple CarPlay ausgeliefert, und es gibt keine Einstellung und kein Update, das das ändert. Tesla setzt auf ein eigenes Infotainmentsystem und hat CarPlay oder Android Auto noch nie nativ unterstützt.
Kann ich CarPlay auf meinem Tesla nachrüsten?
Nicht als echtes Apple CarPlay. Es gibt weder einen offiziellen Weg noch eine zuverlässige Software-Lösung für iPhones. Android-Nutzer haben dagegen eine saubere Alternative: TaaDa spielt eine vollständige Android-Auto-Oberfläche über den Browser auf den Tesla-Bildschirm.
Warum verweigert sich Tesla CarPlay?
Tesla baut ein eng abgestimmtes System rund um eigene Karten, eigene Medien und eigene Bedienelemente und gibt bewusst keinen Bildschirmplatz an Apple oder Google ab. So bleiben Nutzererlebnis und Daten vollständig in der eigenen Software.
Was ist die beste Alternative zu CarPlay bei Tesla?
Für Android-Nutzer kommt Android Auto über TaaDa dem CarPlay-Erlebnis am nächsten: eigene Apps, Navigation, Musik und Nachrichten auf dem Autobildschirm, mit Sprach- und Lenkradsteuerung, ganz ohne Adapter.