PlugShare auf Tesla: jede Ladesäule per Android Auto finden

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Teslas eingebaute Navigation kann eines richtig gut: Supercharger finden. Sobald du mehr brauchst, ein Drittanbieter-Netzwerk, eine Ladesäule auf einer Landstraße, eine Ausweichmöglichkeit, wenn der Supercharger belegt ist, stößt die Kartenansicht des Autos an ihre Grenzen. Genau hier kommt PlugShare ins Spiel, die von der Community gepflegte Ladekarte, die wirklich alles abdeckt. Der Haken: PlugShare auf Tesla gibt es nicht nativ, weil Tesla seine Apps selbst kuratiert. Mit TaaDa läuft PlugShare als vollwertige Android-Auto-Lade-App auf dem Tesla-Bildschirm.

Warum Tesla-Fahrer mehr als die eingebaute Karte brauchen

Teslas Karte ist von Haus aus auf Supercharger ausgelegt, und für viele Fahrten reicht das auch. Doch beim Laden von E-Autos geht es um mehr als ein einziges Netzwerk. PlugShare kartiert weltweit über 700.000 Ladestandorte, über alle Netzwerke hinweg, darunter Tesla-Supercharger, Electrify America, ChargePoint und unzählige lokale Anbieter. Der eigentliche Vorteil liegt in der Community: Fahrer hinterlassen Check-ins und Bewertungen, sodass du schon vor der Ankunft weißt, ob eine Ladesäule funktioniert, belegt oder schwer zugänglich ist. Das kann Teslas Karte nicht leisten.

Das Problem ist, PlugShare überhaupt auf den Bildschirm zu bekommen, denn Tesla liefert keine PlugShare-App mit und hat auch keinen App Store, über den man eine nachrüsten könnte.

Wie TaaDa PlugShare aufs Armaturenbrett bringt

TaaDa übernimmt die Anzeige, rein softwareseitig. Du installierst TaaDa auf deinem Android-Handy, teilst die Verbindung dieses Handys mit dem Auto und öffnest TaaDa im Tesla-Browser, der sich dadurch in einen Android Auto-Bildschirm verwandelt. PlugShare läuft dort dann als eine der Lade-Apps von Android Auto.

Auf dem Autobildschirm bekommst du die fahrfokussierte Version von PlugShare:

  • Eine Live-Ladekarte, gefiltert nach Steckertyp und Netzwerk, damit du siehst, was in deiner Nähe zu deinem Auto passt.
  • Turn-by-Turn-Navigation zur gewählten Ladesäule, direkt aus der Android-Auto-Oberfläche.
  • Freihändige Bedienung über Google Assistant und die Lenkradtasten, ganz ohne Handy in der Hand.

Da PlugShare auf deinem Handy läuft und der Tesla nur Android Auto spiegelt, sind dein Konto, gespeicherte Ladesäulen und Check-ins alle mit an Bord.

Erst die Bewertungen lesen, dann losfahren

Die Community-Daten von PlugShare sind es, die eine Fahrt retten. Eine Ladesäule, die auf der Karte gut aussieht, kann defekt, blockiert oder durch eine Schranke versperrt sein, und andere Fahrer haben das meist schon vermerkt. Bevor du zu einer Station navigierst, verraten dir die Check-ins und Fotos, ob sie wirklich funktioniert und wo genau der Stecker sitzt. Auf einer langen Fahrt mit knapper Reichweite ist eine tote Ladesäule der schlimmste Fall, und genau das verhindert PlugShare. Diese Art von Zuverlässigkeitsdaten aus der Praxis liefert Teslas eigene Karte schlicht nicht.

Eine Karte für alle Netzwerke

Die Stärke von PlugShare auf einem Tesla ist die Abdeckung. Statt zwischen einer Supercharger-Karte und separaten Netzwerk-Apps hin und her zu springen, bekommst du eine einzige Karte mit allen Anbietern, Supercharger inklusive. Auf einer Route, auf der Supercharger dünn gesät sind, oder in einer Region, in der ein anderes Netzwerk dominiert, macht genau diese eine Ansicht den Unterschied zwischen entspanntem Fahren und Reichweitenangst. Für reine Supercharger-Trips nutzt du weiterhin Teslas eigene Navigation, aber sobald das Laden größer gedacht werden muss als Tesla allein, ist PlugShare die App, die du öffnest.

Freihändig und sicher

Eine Ladesäule während der Fahrt zu suchen, muss sicher ablaufen. Läuft PlugShare über Android Auto auf TaaDa, nimmt Google Assistant Sprachbefehle entgegen, und das Lenkrad übernimmt den Rest, sodass du suchst und navigierst, ohne das Handy anzufassen. Dich selbst zur nächsten funktionierenden Ladesäule zu schicken, ist damit ein einziger gesprochener Befehl.

Tesla wird PlugShare nicht nativ nachrüsten, und darauf zu warten lohnt sich nicht. Mit TaaDa funktioniert PlugShare auf Tesla schon heute, über Browser und Bildschirm, die das Auto ohnehin mitbringt, und macht aus einer reinen Supercharger-Karte den Blick auf jede Ladesäule unterwegs. Stöbere im Rest dieser Rubrik nach weiteren App-Guides und rate nie wieder, wo du laden sollst.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich PlugShare auf einem Tesla nutzen?
Nicht direkt, denn eine PlugShare-App gibt es für Tesla nicht. Aber PlugShare ist eine Android-Auto-Lade-App, und über TaaDa läuft sie genau deshalb auf dem Tesla-Bildschirm und zeigt Ladesäulen aller Netzwerke, Supercharger inklusive.
Wie bekomme ich PlugShare auf den Tesla-Bildschirm?
Installiere TaaDa auf deinem Android-Handy, teile die Handyverbindung mit dem Auto und öffne TaaDa im Tesla-Browser. PlugShare läuft dann als Android-Auto-Lade-App auf dem Display, mit Suche und Navigation.
Zeigt PlugShare auch Tesla-Supercharger?
Ja. PlugShare kartiert Ladesäulen aller Netzwerke, darunter Tesla-Supercharger, Electrify America, ChargePoint und viele mehr, sodass du alle Optionen an einem Ort siehst statt nur Teslas eigene Karte.
Wozu PlugShare, wenn Tesla Supercharger doch schon anzeigt?
Die eingebaute Tesla-Karte dreht sich vor allem um Supercharger. PlugShare ergänzt jedes andere Netzwerk plus Nutzerbewertungen und Check-ins, was entscheidend wird, sobald Supercharger rar sind oder deine Route über Ladepunkte anderer Anbieter führt.