Waze vs. Google Maps auf Tesla: Welche Navigation soll man nutzen?
Wenn Sie einen Tesla mit einem Android-Smartphone fahren, lautet die eigentliche Frage in Sachen Navigation nicht, ob Sie eine Karte eines Drittanbieters auf dem Bildschirm anzeigen können, sondern welche Sie verwenden sollen, sobald dies möglich ist. Es geht um die Entscheidung zwischen Waze und Google Maps, angewendet auf einen Tesla. Beide Apps laufen über TaaDa einwandfrei auf dem zentralen Display, da TaaDa Android Auto ohne Adapter und ohne Kabel in den Tesla-Browser streamt. Die Wahl ist also nicht mehr technischer Natur, sondern es geht darum, welche App zu Ihrem Fahrstil passt. Dieser Leitfaden vergleicht beide Apps im direkten Vergleich für die Navigation im Tesla: Warnmeldungen, Routengenauigkeit, Laden von Elektrofahrzeugen und Akku – damit Sie für jede Fahrt das richtige Tool auswählen können, anstatt zu raten. Wenn Sie bereits separat nach Waze für Tesla oder Google Maps für Tesla gesucht haben, ist dies der direkte Vergleich, der die Entscheidung darüber trifft, welche App Sie öffnen sollten.
Die kurze Antwort
Es gibt keinen eindeutigen Sieger, und genau darum geht es, wenn man beide Apps nutzt. Als Faustregel gilt:
- Wähle Waze, wenn du die aggressivste Live-Umleitung und Warnungen aus der Community möchtest.
- Wähle Google Maps, wenn du übersichtliche Karten, spurgenaue Führung und die Ortsdaten möchtest, denen du bereits vertraust.
Da TaaDa beide Apps auf dem Tesla-Bildschirm anzeigt, bist du nie an eine davon gebunden. Entscheiden Sie sich je nach der vor Ihnen liegenden Strecke, nicht danach, was Ihr Auto gerade unterstützt.
Warnmeldungen: Waze liegt bei den Community-Meldungen vorn
Hier unterscheiden sich die beiden Apps am stärksten. Waze basiert auf seiner Community, und das zeigt sich in den Geschwindigkeitswarnungen.
- Waze zeigt von Nutzern gemeldete Gefahren schnell an: Polizei, mobile Geschwindigkeitskontrollen, plötzliche Verkehrsverlangsamungen, Gegenstände auf der Straße. Die Meldungen sind aktuell, da sie von Fahrern stammen, die dir nur wenige Minuten voraus sind.
- Google Maps zeigt ebenfalls Vorfälle und einige Daten zu Geschwindigkeitskontrollen an, ist jedoch bei Live-Gefahren weniger aggressiv und weniger detailliert als Waze.
Wenn Sie eine Warnfunktion im Stil von „Coyote“ suchen, ist Waze die bessere Wahl. Google Maps behandelt Warnmeldungen eher als ergänzende Funktion und nicht als Hauptmerkmal.
Routenführung und Karten: Google Maps wirkt übersichtlicher
Was die eigentliche Aufgabe angeht, Sie ans Ziel zu bringen, hat Google Maps in puncto Ausgereiftheit meist die Nase vorn.
- Spurführung: Google Maps zeigt an komplexen Autobahnkreuzen klare Anweisungen auf Spurebene an, was auf dem großen Tesla-Bildschirm wirklich nützlich ist.
- Übersichtlichkeit der Karte: Google Maps zeigt eine ruhigere, übersichtlichere Karte an, während Waze mit seinen Symbolen und Meldungen manchmal etwas überladen wirkt.
- Genauigkeit der Ankunftszeit: Viele Fahrer empfinden die geschätzten Ankunftszeiten von Google Maps auf längeren Fahrten als zuverlässiger.
Waze weicht dem Verkehr nach wie vor stark aus – manchmal sogar zu stark – und schickt einen durch Nebenstraßen, um eine Minute Zeit zu sparen. Ob das ein Vorteil oder ein Ärgernis ist, hängt von Ihnen ab.
Ladestationen für Elektroautos: ein Unentschieden, wobei Tesla der Spezialist ist
Beide Apps können die Energieversorgung in die Planung einbeziehen, aber keine ersetzt das Auto bei der Routenplanung speziell für Elektroautos.
- Google Maps kann Ladestationen für Elektroautos entlang einer Route hinzufügen und nach Steckertyp und Ladegeschwindigkeit filtern, wobei viele Netzwerke über die Supercharger hinaus abgedeckt werden.
- Waze ist hier schwächer. Seine Stärke liegt bei Warnmeldungen und Verkehrsinformationen, nicht bei der Ladelogistik.
- Die native Tesla-Navigation bleibt der Spezialist für die Routenplanung zu Superchargern und die Vorwärmung der Batterie.
In der Praxis empfiehlt es sich, die native Tesla-Navigation für die Ladestrategie auf langen Fahrten laufen zu lassen und Waze oder Google Maps über TaaDa für die Live-Navigation während der Fahrt zu nutzen. Für eine gründliche Planung bietet TaaDa zudem spezielle Tools wie „A Better Route Planner“ an.
Akku: Mit TaaDa kein Thema
Eine häufige Sorge ist, welche App den Akku des Autos stärker belastet. Die ehrliche Antwort: keine von beiden, da die Navigation auf Ihrem Smartphone läuft. TaaDa überträgt das Ergebnis über den Tesla-Browser auf den Tesla-Bildschirm, sodass die Rechenlast auf dem Gerät in Ihrer Tasche verbleibt. Das Auto zeigt lediglich das Bild an. Das bedeutet auch, dass beide Apps ohne „Tesla Premium Connectivity“ funktionieren, da sie über Ihre Mobilfunkverbindung statt über die Verbindung des Autos laufen.
So nutzen Sie beide Apps über TaaDa
Sie müssen sich nicht auf eine App festlegen. Installieren Sie TaaDa auf Ihrem Android-Smartphone, stellen Sie über WLAN eine Verbindung zwischen Smartphone und Auto her und öffnen Sie TaaDa im Tesla-Browser. Über den Android-Auto-Launcher können Sie:
- Eine Fahrt in Google Maps starten, um Fahrspurführung und präzise Routenführung zu erhalten.
- Wechseln Sie in Sekundenschnelle zu Waze, wenn Sie maximale Echtzeit-Informationen wünschen.
- Leiten Sie den Ton ins Auto weiter, damit Ansagen und Warnmeldungen über die Lautsprecher wiedergegeben werden.
Der Wechsel erfolgt sofort, sodass Sie je nach Straßenlage sogar während der Fahrt die App wechseln können.
Was sollten Sie also nutzen?
Für die meisten Tesla-Besitzer, die mit Android fahren, lautet die Antwort: beides, aber gezielt eingesetzt. Verlassen Sie sich auf Google Maps für das tägliche Fahren, die Spurführung und die präzise Routenführung. Verlassen Sie sich auf Waze für die Live-Warnungen aus der Crowdsourcing-Community, die Sie vor Problemen bewahren. Das Einzige, was dies früher erschwerte, war das Auto. Mit TaaDa ist diese Hürde beseitigt: Installieren Sie die App auf Ihrem Android-Smartphone und lassen Sie die für die Fahrt passende Karte auf dem bereits in Ihrem Tesla vorhandenen Bildschirm laufen – ganz ohne Adapter und Kabel.