Fernsehen und IPTV im Tesla schauen

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Tesla baut mit Theater ein kleines Kino in seine Autos ein, doch bei Live-Fernsehen hört der Komfort auf. Deshalb braucht es für TV und IPTV im Tesla etwas mehr Vorbereitung, als nur eine eingebaute App anzutippen. Die gute Nachricht: Ein geparkter Tesla ist ein hervorragender Ort für einen Sender oder Stream, und es gibt zwei solide Wege dorthin, dazu einen wichtigen Hinweis, welche Dienste sich dafür eignen.

Keine eingebaute TV-App, aber Alternativen

Tesla Theater deckt die großen Streaming-Dienste ab, eine eigene Live-TV- oder IPTV-App gibt es im Auto jedoch nicht. Damit bleiben zwei praktikable Wege, beide nur nutzbar im Stand, ganz im Sinne der Regel, dass Video ausschließlich in Parkstellung läuft. Der erste Weg nutzt den eingebauten Webbrowser, um einen Dienst mit Webplayer zu erreichen. Der zweite nutzt TaaDa, um eine Android-TV- oder IPTV-App vom Handy auf den Bildschirm zu bringen. Welcher Weg passt, hängt davon ab, welchen Dienst du schauen möchtest.

Kostenloses Live-TV im Browser

Der einfachste Einstieg kostet nichts. Kostenlose, legale Live-TV-Dienste wie Pluto TV bieten Webplayer, die sich im Tesla-Browser öffnen lassen und Dutzende Sender ganz ohne Konto liefern. Parke das Auto, öffne den Browser über den Application Launcher, rufe den Dienst auf und wähle einen Sender. Die Bildqualität hängt von deiner Verbindung und den Grenzen des Browsers ab, doch für beiläufiges TV-Schauen an einer Ladestation reicht das völlig, ganz ohne App und ohne Kosten.

IPTV über Browser oder App

Für ein umfangreicheres Senderangebot füllen IPTV-Dienste die Lücke, wobei der Weg davon abhängt, wie der jeweilige Dienst bereitgestellt wird. Viele seriöse IPTV-Anbieter bieten ein Webportal, das sich im Stand im Browser des Autos öffnen lässt. Andere sind als Android-Apps aufgebaut, und genau hier kommt TaaDa ins Spiel: Die App läuft dann vom Handy aus über Android Auto auf dem Tesla-Bildschirm, mit der Internetverbindung des Telefons. Zwischen dem Browser für webbasierte Dienste und TaaDa für App-basierte Angebote lässt sich so praktisch jedes seriöse IPTV-Angebot auf das Display bringen.

Ein Wort zur Rechtslage

Dieser Punkt verdient ernsthafte Beachtung. Ein lizenziertes IPTV-Abo oder ein wirklich kostenloser Dienst lässt sich völlig legal im Auto schauen, genau wie zu Hause. Ein großer Teil der günstigen IPTV-Pakete, die jeden Premium-Sender für ein paar Euro im Monat versprechen, ist jedoch unlizenziert, und ihre Nutzung ist illegal. Daran ändert das Auto nichts. Setze auf offizielle Apps sowie bezahlte oder kostenlose legale Dienste. Fernsehen auf den Bildschirm zu bringen soll Komfort schaffen, keine Abkürzung, um Inhalte nicht bezahlen zu müssen.

Welcher Weg passt zu dir

Die Wahl zwischen Browser und TaaDa hängt davon ab, wie dein Dienst bereitgestellt wird und wie viel du schauen möchtest. Für kostenloses, beiläufiges Live-TV ist der Browser mit einem Dienst wie Pluto TV der schnellste Einstieg, ganz ohne Installation. Bei einem IPTV-Abo lohnt sich der Blick, ob ein Webplayer angeboten wird, den der Browser abdeckt, oder ob der Dienst nur als App existiert, dann führt der Weg über TaaDa. Wer regelmäßig schaut und das beste Ergebnis will, fährt mit einer Android-App auf dem Bildschirm über TaaDa in der Regel besser als mit einem Webplayer, der gegen die Video-Grenzen des Browsers ankämpft. Passe den Weg an den Dienst und an deine Nutzungsintensität an, dann bleibt die Einrichtung einfach, statt zu einer ständigen Bastelei zu werden.

Komfort für eine Fernsehsitzung

Live-TV und IPTV verlangen einer stabilen Verbindung mehr ab als ein heruntergeladener Film, weil ein Stream nicht weit vorpuffern kann. Ein starkes WLAN-Signal ist deshalb entscheidend dafür, dass ein Spiel nicht ausgerechnet im spannendsten Moment ruckelt. Der Komfort selbst ist der einfache Teil: Mit zurückgelehnten Sitzen, einer konstanten Kabinentemperatur und dem Sound aus den Lautsprechern des Autos wird ein geparkter Tesla für ein, zwei Stunden zu einem wirklich guten kleinen Kinosaal, und wer dabei am Ladekabel hängt, muss sich um den geringen Energieverbrauch des Bildschirms gar nicht erst kümmern.

Das realistische Fazit

Mit den richtigen Erwartungen ist Fernsehen im Tesla ein echtes Vergnügen und kein umständlicher Trick. Es bleibt eine Beschäftigung fürs geparkte Auto, ideal für Ladestopps, Wartezeiten und Leerlaufmomente, und funktioniert am reibungslosesten mit einem starken WLAN-Signal und einem seriösen Dienst. So betrachtet macht ein kostenloser Sender im Browser oder eine ordentliche IPTV-App über TaaDa das Auto zu einem überraschend guten kleinen Fernseher, genau dann, wenn du Zeit hast und nirgendwo hin musst.

Häufig gestellte Fragen

Kann man im Tesla Live-TV schauen?
Nicht über eine eingebaute TV-App, denn eine solche gibt es bei Tesla nicht. Trotzdem lässt sich im geparkten Auto auf zwei Wegen Live-TV schauen: über den Webbrowser des Autos mit einem Dienst, der einen Webplayer anbietet, etwa das kostenlose Angebot Pluto TV, oder indem du über TaaDa eine Android-TV-App vom Handy auf den Bildschirm bringst. Beides funktioniert nur, solange das Auto in Parkstellung steht.
Wie schaut man IPTV im Tesla?
Nutze einen seriösen IPTV-Dienst, der entweder einen Webplayer oder eine Android-App anbietet. Ein webbasiertes Portal öffnet sich im Browser des Autos während des Parkens, und eine Android-IPTV-App lässt sich über TaaDa mit der Internetverbindung deines Handys auf dem Bildschirm ausführen. Setze dabei auf lizenzierte, bezahlte oder wirklich kostenlose Angebote und meide unautorisierte Streams.
Ist es legal, im Tesla IPTV zu schauen?
Einen seriösen, lizenzierten IPTV-Dienst zu schauen ist völlig legal, genau wie zu Hause. Viele sogenannte IPTV-Pakete, die Premium-Sender günstig weiterverkaufen, sind allerdings unlizenziert und ihre Nutzung ist illegal. Daran ändert das Auto nichts: Setze auf offizielle Apps sowie bezahlte oder kostenlose legale Dienste, und meide Piraten-Streams, egal auf welchem Bildschirm.
Belastet Fernsehen die Batterie des Tesla?
Nur geringfügig. Video auf dem geparkten Bildschirm bei laufender Klimaanlage verbraucht etwa 1 bis 2 Prozent Batterieladung pro Stunde, ein paar Stunden Fernsehen sind bei einem vernünftigen Ladestand also problemlos drin. Der Camp Mode hält die Kabine während einer längeren Sitzung angenehm temperiert, und wer währenddessen lädt, muss sich um diesen kleinen Energieverbrauch erst recht keine Gedanken machen.