Facebook Messenger auf dem Tesla: Nachrichten freihändig über Android Auto
Viele Menschen wickeln einen Großteil ihres sozialen Lebens über Facebook Messenger ab, entsprechend lästig ist es, während der Fahrt davon abgeschnitten zu sein. Im Tesla ist das noch spürbarer, denn es gibt keinen nativen Messenger im Tesla. Tesla legt fest, welche Apps im Auto laufen, und Messaging-Apps stehen nicht auf dieser Liste, weshalb Messenger-Unterstützung im Tesla im Dashboard schlicht fehlt. Trotzdem sollte niemand an der Ampel zum Handy greifen. Mit TaaDa läuft Messenger über Android Auto, liest Nachrichten vor und nimmt Antworten per Sprache entgegen.
Warum es keinen Messenger auf dem Tesla gibt
Tesla setzt auf ein eigenes Infotainment-System und bindet keine Messaging-Apps von Drittanbietern ein, zudem fehlt dem Auto ein App Store, über den man eine nachrüsten könnte. Das Ergebnis: Man greift ständig zum Handy, genau das, was eine sichere Fahrzeugoberfläche eigentlich verhindern soll. Android Auto löst Messaging auf eine bestimmte, freihändige Art, und TaaDa bringt genau das auf den Tesla-Bildschirm.
Wie TaaDa Messenger aufs Dashboard bringt
Die Verbindung ist reine Software. Installiere TaaDa auf deinem Android-Smartphone, lass den Tesla die Handyverbindung nutzen und öffne TaaDa im Browser. Dort füllt Android Auto den Bildschirm aus, und Messenger läuft über dessen Messaging-Ebene.
Im Auto funktioniert Messenger wie bei jedem anderen Android-Auto-Setup:
- Eingehende Nachrichten werden vorgelesen, du hörst Absender und Inhalt, ohne hinzusehen.
- Du antwortest per Sprache über Google Assistant, diktierst eine Nachricht, die Messenger verschickt.
- Benachrichtigungen sind auf einen Blick erfassbar, du siehst, wer geschrieben hat, ohne einen Chat zu öffnen.
Da Messenger auf deinem Handy läuft und der Tesla nur Android Auto spiegelt, bleiben Account und Chats unverändert.
Das Prinzip Vorlesen und Antworten, erklärt
Es lohnt sich, klar zu benennen, was Android Auto beim Messaging tut. Es zeigt keine Messenger-Unterhaltungen und keine Tastatur auf dem Tesla-Bildschirm an. Das ist Absicht: Chats lesen oder tippen während der Fahrt ist unsicher, deshalb beschränkt Android Auto Messaging aufs Vorlesen eingehender Nachrichten und das Antworten per Sprache. Einen Chat durchstöbern, auf ein Foto reagieren oder im Verlauf scrollen ist eine Aufgabe für den geparkten Zustand. So gesehen ist das Erlebnis im Auto genau richtig: gesprochen und ohne Blick vom Verkehr.
Ein ehrliches Wort zu Messenger-Anrufen
Messenger ist auch eine Anruf-App, und hier lohnt sich Klartext. Die Kernfunktion von Android Auto beim Messaging ist Vorlesen und Antworten für Text. Ob Anrufe über Messenger freihändig durchklingeln, hängt von der Integration der App ab und kann sich zwischen Versionen ändern, zudem verhalten sich die beiden Anruftypen unterschiedlich: Ein Sprachanruf lässt sich deutlich zuverlässiger übers Auto führen als ein Videoanruf, der ohnehin nicht fürs Fahren gedacht ist und im geparkten Zustand bleiben sollte. Wenn zuverlässiges Telefonieren im Auto oberste Priorität hat, ist die Telefon-App des Handys über Android Auto der sicherste Weg, ein normaler Anruf lässt sich dort per Sprache auslösen. Behandle Messenger im Auto in erster Linie als freihändiges Text-Tool, Sprachanrufe sind die Zusatzoption.
Messenger für den freihändigen Einsatz einrichten
Ein einziger Einrichtungsschritt schaltet all das frei: Benachrichtigungszugriff. Android Auto liest nur Apps vor, die du erlaubst, öffne also die Android-Auto-Einstellungen deines Handys und gib Messenger frei, seine Benachrichtigungen durchzureichen. Prüfe außerdem, ob Google Assistant Mikrofonzugriff hat, denn deine gesprochenen Antworten laufen darüber. Ein Messenger-spezifischer Punkt: Nur direkte Nachrichten und aktive Chats werden vorgelesen, andere Messenger-Bereiche wie Marketplace-Hinweise oder Gruppenaktivitäts-Benachrichtigungen gehören nicht zum Auto-Ablauf, das hält den Lärmpegel niedrig. Ist der Benachrichtigungszugriff aktiviert, werden eingehende Messenger-Chats vorgelesen, ohne dass etwas weiter eingerichtet werden muss.
Freihändig als Standard
Das Ziel im Auto: Hände am Lenkrad, Augen auf der Straße. Läuft Messenger über Android Auto mit TaaDa, liest Google Assistant neue Nachrichten vor und nimmt gesprochene Antworten entgegen, während die Lenkradtasten zum Annehmen oder Wegwischen dienen. Eine Freundin oder einen Freund zu antworten ist ein gesprochener Satz, kein Handy in der Hand.
Messenger statt Griff zum Handy
Der Tesla liefert keine Messaging-App mit, ohne Lösung greift man also zwangsläufig zum Handy, unsicher und während der Fahrt oft nicht legal. Messenger über Android Auto mit TaaDa ersetzt das durch einen echten freihändigen Ablauf: Nachrichten werden vorgelesen, Antworten gesprochen, im gewohnten Android-Auto-Layout.
Tesla wird Messenger nicht nativ nachrüsten, und darauf zu warten lohnt sich nicht. Mit TaaDa funktioniert Messenger im Tesla schon heute, über den Browser und Bildschirm, den das Auto ohnehin hat, ganz im sicheren Hör-und-Antwort-Prinzip von Android Auto. Entdecke weitere App-Anleitungen in diesem Bereich und bleib vernetzt, ohne zum Handy zu greifen.