Roadtrips planen mit der Tesla App und der Navigation im Auto
Das einfachste Tool zur Routenplanung für einen Tesla ist bereits im Auto eingebaut, und wer weiß, wie man Roadtrips mit der Tesla App und der Navigation im Auto plant, macht aus einer langen Fahrt eine Routineangelegenheit statt einer Sorge. Zwischen Touchscreen und Handy-App deckt Tesla die gesamte Reise ab: die Route, das Laden und die kleinen Vorbereitungen, die jeden Morgen entspannter machen.
Die Routenplanung direkt im Auto
Das Herzstück ist die Navigation auf dem zentralen Bildschirm. Gib ein weit entferntes Ziel ein, und das Auto plant die komplette Route: Es fügt Supercharger-Stopps ein, zeigt ungefähr an, wie lange an jedem geladen werden muss, und nennt den Ladestand, mit dem du ankommen wirst. Das ist kein starrer Plan: Fährst du schneller oder langsamer, geht es bergauf oder wird es kälter, rechnet das System neu, damit die Zahlen stimmen. Genau diese laufende Anpassung sorgt dafür, dass du der angezeigten Ankunfts-Prozentzahl vertrauen kannst, statt sie ständig zu hinterfragen.
Vorkonditionierung, die von selbst passiert
Eine der unauffälligsten Stärken des Systems ist die Vorkonditionierung. Navigierst du zu einem Supercharger, wärmt das Auto die Batterie schon auf dem Weg dorthin auf, damit sie beim Anstecken sofort die volle Ladeleistung aufnehmen kann, statt sich erst langsam zu erwärmen. Das lässt sich auch manuell einstellen: Lege in der App eine geplante Abfahrtszeit fest, und das Auto sorgt dafür, dass Innenraum und Batterie beim Losfahren bereits vorgewärmt sind, wobei es dafür, sofern angeschlossen, Strom aus dem Netz nutzt, statt Reichweite zu verbrauchen.
Die Fahrt vom Handy aus im Blick behalten
Die Handy-App übernimmt alles rund um das Fahren selbst. Bevor du losfährst, zeigt sie den aktuellen Ladestand und lässt dich mit einem Tipp vorkonditionieren. Unterwegs verfolgt sie einen Ladevorgang in Echtzeit, sodass du den Fortschritt bequem vom Café aus im Blick hast statt nur vom Fahrersitz aus. Hier legst du auch die geplante Abfahrtszeit und die Lademengengrenze fest. Der Bildschirm im Auto ist quasi der Planer, das Handy die Fernbedienung, jedes übernimmt den Teil, für den es am besten geeignet ist.
Den Plan richtig lesen
Auch der beste Planer belohnt eine umsichtige Fahrweise. Ziel sollte sein, mit einem komfortablen Puffer an den Ladestationen anzukommen statt auf den letzten Kilowattstunden dahinzurollen, auf den vom Planer vorgeschlagenen Ladestand zu laden statt auf einer vollen Batterie zu bestehen, und die vorausberechnete Ankunfts-Prozentzahl im Blick zu behalten. Schrumpft dieser Puffer, hilft es meist schneller als gedacht, einfach etwas vom Gas zu gehen. Das Tool übernimmt die Rechenarbeit, aber sich selbst einen Sicherheitsabstand zu lassen, ist es, was eine Fahrt entspannt hält, und genau dieses Detail kann das Auto nicht für dich festlegen.
Kleine Gewohnheiten, die den Plan verbessern
Ein paar Einstellungen machen die eingebauten Tools spürbar besser. Speichere deine regelmäßigen Ziele, damit eine Fahrt zu einem einzigen Fingertipp wird statt jedes Mal eine neue Suche zu erfordern. Aktiviere die geplante Abfahrtszeit für die Morgen, an denen du zu einer festen Uhrzeit losfährst, damit das Auto genau dann warm, vorkonditioniert und bis zu deiner gewünschten Grenze geladen ist, wenn du einsteigst, wobei die dafür nötige Energie aus dem Netz kommt, solange das Auto noch angeschlossen ist. Gewöhne dir unterwegs an, auf den vom Planer angezeigten Ankunfts-Ladestand zu achten statt auf die reine Reichweitenanzeige, denn die Ankunftsprognose berücksichtigt bereits Steigungen, Geschwindigkeit und Temperatur auf dem restlichen Weg zur Ladestation.
Auch bei kleineren Entscheidungen helfen die Live-Daten. Ist ein Supercharger auf deiner Route stark ausgelastet, zeigt die App die Anzahl belegter Ladeplätze, sodass du entscheiden kannst, ob du dort wartest oder zur nächsten Station weiterfährst, und der Planer rechnet die Route in beiden Fällen neu durch. Keine dieser Gewohnheiten ist kompliziert, aber zusammen machen sie aus den Planungstools von Tesla etwas, das man nicht nur nutzt, sondern sich blind darauf verlassen kann.
Wann sich ein zusätzlicher Planer von Drittanbietern lohnt
Für Fahrten, die von Supercharger zu Supercharger führen, ist der eingebaute Planer die schnellste und einfachste Wahl, und er ist es auch, der automatisch vorkonditioniert. Der Fall, in dem sich ein Tool wie A Better Route Planner lohnt, ist konkret: Routen, die auf Ladenetze außerhalb von Tesla angewiesen sind, oder Fahrten, die man vorab bis ins Detail durchplanen möchte. Das sind jedoch die Ausnahmen. Für die alltägliche Fahrt decken der Planer auf dem Bildschirm und die App in der Tasche zusammen bereits die gesamte Strecke ab, von der Vorkonditionierung, die schon in der eigenen Einfahrt beginnt, bis zur Ankunfts-Prozentzahl, der man am Ziel beim Steigen zusieht. Deshalb müssen die meisten Fahrer nur selten eine andere App öffnen.